Förderung für Niedertemperaturheizkörper in Deutschland

Mit Jaga Niedertemperaturheizkörpern energieeffizient modernisieren und Förderung nutzen

Niedrige Systemtemperaturen sind eine wichtige Voraussetzung für ein energieeffizientes Heizsystem – insbesondere in Verbindung mit einer Wärmepumpe. Der Austausch bestehender Heizkörper gegen geeignete Jaga Niedertemperaturheizkörper kann dazu beitragen, die erforderliche Vorlauftemperatur zu senken und die Effizienz des gesamten Heizsystems zu verbessern.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Austausch von Heizkörpern im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert werden.

Grundsätzlich gibt es zwei Fördermöglichkeiten:

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): bei der Optimierung eines bestehenden Heizsystems
  • Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): beim Austausch des Wärmeerzeugers, beispielsweise beim Umstieg auf eine Wärmepumpe

1. Jaga Niedertemperaturheizkörper: 15 % Förderung über das BAFA

Wer bestehende Heizkörper durch geeignete Niedertemperaturheizkörper ersetzt und dadurch die Effizienz des Heizsystems verbessert, kann die Maßnahme im Rahmen der BEG-Heizungsoptimierung fördern lassen.

Die Grundförderung beträgt 15 % der förderfähigen Kosten

Förderfähig können beispielsweise sein:

  • Austausch bestehender Heizkörper gegen geeignete Niedertemperaturheizkörper
  • hydraulischer Abgleich
  • erforderliche Anpassung von Rohrleitungen
  • Optimierung oder Austausch von Heizungspumpen
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
Jaga EcoReviva Hybrid Niedertemperaturheizkörper zur Absenkung der Systemtemperatur

Was gilt für den iSFP-Bonus?

Zusätzlich zur Grundförderung kann bei bestimmten Maßnahmen ein iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten gewährt werden.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird von einer Energieeffizienz-Expertin oder einem Energieeffizienz-Experten erstellt und zeigt auf, mit welchen aufeinander abgestimmten Maßnahmen ein Gebäude schrittweise energetisch verbessert werden kann. Werden Maßnahmen aus diesem Sanierungsfahrplan umgesetzt, kann unter bestimmten Voraussetzungen ein zusätzlicher Förderbonus gewährt werden.

Seit dem 21. Juli 2026 gelten hierfür geänderte Voraussetzungen. Der Bonus setzt ein entsprechend hohes förderfähiges Investitionsvolumen voraus. Bei einer reinen Heizkörpermodernisierung ist deshalb in vielen Fällen vor allem die Grundförderung von 15 % relevant.

Ob der iSFP-Bonus für das konkrete Vorhaben genutzt werden kann, sollte vor Antragstellung geprüft werden.

2. Jaga Niedertemperaturheizkörper beim Heizungstausch: Förderung über die KfW

Werden Heizkörper im Zuge eines förderfähigen Heizungstauschs erneuert – beispielsweise beim Umstieg auf eine Wärmepumpe – können Jaga Niedertemperaturheizkörper als Umfeldmaßnahme über die KfW mitgefördert werden.

Die anerkannten Umfeldmaßnahmen werden dabei grundsätzlich mit demselben Fördersatz wie der neue Wärmeerzeuger gefördert.

  • 30 % Grundförderung
  • + 16 % Klimageschwindigkeitsbonus, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind
  • + 10 bis 40 % Einkommensbonus, abhängig von Einkommen und persönlicher Situation

Wichtig: Diese KfW-Förderung gilt für Heizkörper nur in Verbindung mit einem förderfähigen Heizungstausch. Bei einer reinen Heizkörpermodernisierung kommt die Förderung über das BAFA infrage.

Jaga Briza Woodline Wärmepumpenheizkörper

Technische Voraussetzungen für die Förderung

Bei der Förderung steht nicht der einzelne Heizkörper, sondern die Effizienz des gesamten Heizsystems im Mittelpunkt.

Eine wesentliche Voraussetzung bei der Heizungsoptimierung ist die Reduzierung der Vorlauftemperatur. Nach der Modernisierung muss das Heizsystem die technischen Anforderungen der BEG an einen effizienten Niedertemperaturbetrieb erfüllen. Je nach Fördermaßnahme kann dabei eine maximale Vorlauftemperatur von 55 °C maßgeblich sein.

Gerade hier können Jaga Niedertemperaturheizkörper eine wichtige Rolle spielen: Sie sind darauf ausgelegt, auch bei niedrigen Wassertemperaturen die erforderliche Wärmeleistung bereitzustellen – selbst bei Vorlauftemperaturen ab 35 °C. Dadurch kann die Effizienz des gesamten Heizsystems deutlich gesteigert werden.

Darüber hinaus sind unter anderem folgende Anforderungen zu beachten:

  • Hydraulischer Abgleich: Das Heizsystem muss hydraulisch abgeglichen werden, damit die Wärme effizient und bedarfsgerecht verteilt wird.
  • Dimensionierung: Die Heizkörper müssen für die benötigte Heizleistung bei den vorgesehenen niedrigen Systemtemperaturen ausreichend dimensioniert sein.
  • Systemoptimierung: Heizkörper, Rohrleitungen, Pumpen und Regelung müssen aufeinander abgestimmt sein.
  • Fachgerechte Ausführung: Die Maßnahmen müssen entsprechend den geltenden technischen Anforderungen umgesetzt und dokumentiert werden

Niedrige Systemtemperaturen - effizient heizen und für die Wärmepumpe vorbereiten

Mit der Modernisierung der Heizkörper lässt sich die erforderliche Vorlauftemperatur eines Heizsystems reduzieren. Das kann nicht nur die Effizienz einer bestehenden Heizungsanlage verbessern, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für den späteren Umstieg auf eine Wärmepumpe schaffen.

Jaga Niedertemperatur- und Wärmepumpenheizkörper sind speziell für eine hohe Wärmeleistung bei niedrigen Wassertemperaturen entwickelt. Damit eignen sie sich sowohl für die Optimierung bestehender Heizsysteme als auch für den Einsatz in Verbindung mit einer Wärmepumpe.

Wichtig vor der Antragstellung

Die Förderfähigkeit hängt vom Gebäude, der technischen Ausführung, dem gewählten Förderprogramm und den zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Bedingungen ab.

Die Maßnahme sollte daher vor Beauftragung bzw. Maßnahmenbeginn mit einem Fachbetrieb, Energieeffizienz-Experten oder der zuständigen Förderstelle abgestimmt werden.

Die aktuellen Förderrichtlinien zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) finden Sie auf den offiziellen Seiten von BAFA, KfW und der Bundesregierung.

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: August 2026.

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